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Web 2.0 in Uganda: Wie Bauern zu Bloggern werden

Web 2.0 in Afrika? Und dann auch noch in ländlichen Gegenden. Geht das denn? Auch in Afrika wächst das soziale Web und User Generated Content. Eine kleine NGO in Uganda names BROSDI zeigt, was möglich ist. Ich hatte die Chance, Ednah Karamagi vor anderthalb Jahren auf der Web2fordev Konferenz zu hören und war fasziniert, was BROSDI selbst in entlegenden Gebieten auf die Beine stellt.

In einem Artikel des Magazins “Rural 21″ beschreibt Karamagi die vielen Hürden, einen Zugang zum Internet sicherzustellen. Oftmals werden Computer noch als “weiße Elefanten gesehen”, während aber Mobiltelefone längst Alltag sind. Doch das Internet ist oftmals nicht erschwinglich. Die Kosten übersteigen die hiesigen, ganz zu schweigen, dass Uganda immer noch keine Breitbandanbindung hat.

Doch Brosdi versucht, neue Technologien und Web 2.0 für Menschen vor Ort nutzbar zu machen. Ein Schwerpunkt liegt dabei, Bauern mit besseren Informationen über Anbaumethoden zu versorgen und gleichzeitig einen Kanal zu schaffen, bei dem Bauern bei ihren Fragen und Nöten geholfen wird. So kommt es, dass Bauern in Uganda zu Bloggern werden und mittels Text und Audio ihre Erfahrungen im Web publizieren.

BROSDI aims at bridging the gap between the rural person who has limited access to the Internet and the Internet platform. For example, best agricultural practices are captured from the farmers in text and audio form, and are posted on the project blogs. When comments are written, because we know the source of the article commented on, we relay the comment to the source, mainly by telephone, get feedback and post it on the blog. Other methods used are by writing a letter and sending it out either by post or by bus. This method is normally used if the response is lengthy. By doing so, we are able to open up a conversation
flow between two people who do not even know each other.

Das Internet wird somit zur Brücke, dass Bauern aus unterschiedlichen Gebieten Ugandas sich austauschen können und ihr Austausch nicht auf das jährliche Treffen begrenzt bleibt.

Weitere Infos dazu auch in folgender Publikation

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