Crowdsourcing gegen Webzensur: Kein Anschluss unter dieser Seite
Im vorigen Artikel habe ich bereits von den unterschiedlichen Strategien der Zensur einiger Länder gesprochen. Doch die Zensur ist keineswegs auf Länder mit autoritären Regimen limitiert. Vielerorts sind Webseiten aus unerfindlichen Gründen nicht mehr erreichbar, weil zum Beispiel einige Provider freiwillig zensieren wollen, wie im Fall von Vodafone in Deutschland.
Um hier ein wenig mehr Transparenz zu schaffen, hat das Berkman Center for Internet & Society der Harvard University ein interessantes Projekt geschaffen: HerdictWeb. Die Idee ist, die gebündelte Kraft der Internetnutzer zu nutzen, um eine aktuelle Übersichtseite zu schaffen, wo gerade Seiten nicht erreichbar sind. Jeder Internetnutzer kann sich beteiligen ...
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