Landwirtschaft in der Stadt: Gemüseanbau in einem Slum in Nairobi

Afrigadget ist ein spannendes Blog, dass ein faszinierenden Einblick in die Kunst der Improvisation und Innovation von Afrikanern gibt. In dem Blog werden genial einfache, aber auch komplizierte Lösungen für unterschiedlichste Probleme beschrieben. Der neueste Eintrag handelt vom Gemüseanbau in einem Slum in Nairobi. in der informellen Stadtsiedlung von Kibera gibt es wie in anderen Viertel dieser Art ein großes Müllproblem.

Eine lokale Bio-Firma mit dem Namen “Green Dreams” hat die Idee gehabt einen solchen Müllberg in ein Gemüsebeet umzuwandeln. Der Blog Post von Paula beschreibt die gemeinschaftliche Aktion in einer Fotoserie. Nach nur drei Monaten beschäftigt und ernährt der biologische Gemüse annähernd 30 Familien.

Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie städtischer Raum kreativ genutzt werden kann. Ein ähnliches Projekt in Kenia widmet sich dem Recycling von organischen Abfällen zu Briquettes als Brennstoff. Gerade städtische Ländwirtschaft ist in vielen Ländern eine wichtige Einkommensquelle und wird zum Beispiel in Kuba schon seit Jahren gefördert. Besonders weil die städtische Bevölkerung seit letztem Jahr die Mehrheit auf der Erde bildet. Da passt gut ein Zitat, was ich vor einiger Zeit aufschnappte: Städte lassen sich nicht mehr planen, sondern nur noch verhandeln.

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