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	<title>Comments on: Ein Niltal reicht</title>
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	<description>Entwicklung - Aktivimus - Veränderung</description>
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		<title>By: Hagmann</title>
		<link>http://draussen-blog.net/ein-niltal-reicht/comment-page-1/#comment-40</link>
		<dc:creator>Hagmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 17:11:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiss nicht... der richtige Weg? Es ist doch fast die einzige Option. Die einzige Möglichkeit mehr Platz für die Landwirtschaft zu schaffen. Ägyptens Bevölkerung explodiert, da muss sich die Landwirtschaft auch entwickeln und im Niltal geht das wie gesagt nur beschränkt. Schon heute importiert Ägypten 40% seines Getreides, das aber auch weil die Regierung die Produktion von landwirtschaftlichen Exportgütern forciert. Mit sog. &quot;cash crops&quot; kann mehr Gewinn pro Tropfen Wasser erwirtschaftet werden von daher kann eben auch Gentechnik helfen die Wasserknappheit zu entschärfen.
Man hat ja in jüngerer Zeit gesehen was dann passiert, wenn die Weltgetreidepreise steigen (-&gt;Biotreibstoffe): Hungersnöte in Ägypten.
Klar ist es schwierig solche Projekte umzusetzen, unter anderem weil die politische Lage nicht so stabil ist. Der Jonglei-Kanal im Südsudan ist z.B. seit 1974 im Bau und bis heute nicht fertig gestellt, wegen dem Bürgerkrieg. Ägypten ist das Land das noch am ehsten das Know-How und die Fähigkeiten hätte solch ein Projekt umzusetzen.
In Ägypten kontrolliert Mubarak wahrscheinlich eh alles, Armee inklusive. Es gab zwar Wahlen, aber kaum lief da alles mit rechten Dingen. Das ganze ist eher pseudodemokratisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht&#8230; der richtige Weg? Es ist doch fast die einzige Option. Die einzige Möglichkeit mehr Platz für die Landwirtschaft zu schaffen. Ägyptens Bevölkerung explodiert, da muss sich die Landwirtschaft auch entwickeln und im Niltal geht das wie gesagt nur beschränkt. Schon heute importiert Ägypten 40% seines Getreides, das aber auch weil die Regierung die Produktion von landwirtschaftlichen Exportgütern forciert. Mit sog. &#8220;cash crops&#8221; kann mehr Gewinn pro Tropfen Wasser erwirtschaftet werden von daher kann eben auch Gentechnik helfen die Wasserknappheit zu entschärfen.<br />
Man hat ja in jüngerer Zeit gesehen was dann passiert, wenn die Weltgetreidepreise steigen (-&gt;Biotreibstoffe): Hungersnöte in Ägypten.<br />
Klar ist es schwierig solche Projekte umzusetzen, unter anderem weil die politische Lage nicht so stabil ist. Der Jonglei-Kanal im Südsudan ist z.B. seit 1974 im Bau und bis heute nicht fertig gestellt, wegen dem Bürgerkrieg. Ägypten ist das Land das noch am ehsten das Know-How und die Fähigkeiten hätte solch ein Projekt umzusetzen.<br />
In Ägypten kontrolliert Mubarak wahrscheinlich eh alles, Armee inklusive. Es gab zwar Wahlen, aber kaum lief da alles mit rechten Dingen. Das ganze ist eher pseudodemokratisch.</p>
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	<item>
		<title>By: Recent Links Tagged With "produktivit" - JabberTags</title>
		<link>http://draussen-blog.net/ein-niltal-reicht/comment-page-1/#comment-39</link>
		<dc:creator>Recent Links Tagged With "produktivit" - JabberTags</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 06:34:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] public links &gt;&gt; produktivit   Ein Niltal reicht Saved by spitfireskater4988 on Thu 02-10-2008   Gentechnik zum Wohle der Hungernden? Saved by pamed [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] public links &gt;&gt; produktivit   Ein Niltal reicht Saved by spitfireskater4988 on Thu 02-10-2008   Gentechnik zum Wohle der Hungernden? Saved by pamed [...]</p>
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		<title>By: Frederik</title>
		<link>http://draussen-blog.net/ein-niltal-reicht/comment-page-1/#comment-38</link>
		<dc:creator>Frederik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 07:24:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://draussen-blog.net/?p=12#comment-38</guid>
		<description>Es ist sicher schwierig, bei den jetzigen Besitz- und Produktionsverhältnissen kurzfristig mehr aus dem Niltal rauszuholen. Tradition und Sozialismus sind ne miese Mischung.

Ich glaube allerdings trotzdem nicht, dass diese Grossprojekte der richtige Weg sind.

Der Al-Salam Kanal auf den Sinai, unter dem Suez-Kanal hindurch, ist ja abgebrochen worden. Meiner Lesart nach, weil die Behörden mit Planung und Finanzierung überfordert waren.

Und im New Valley, welche Grossbetriebe haben sich da angesiedelt? Bisher hat doch im wesentlichen nur der saudische Prinz Al Taweel finanziert (und das kann damit auch ein politisches Investment sein, quasi ein Gefallen für Mubarak).

Was mich auch stört: die Armee ist für die Errichtung dieser Großprojekte zuständig. Das stärkt ihre politische Rolle massiv, weil sie so für die Umsetzung zentraler (Legitimations)projekte des Staats unabdingbar ist. Aber die Armee steht an vielen Ecken der Entwicklung Ägyptens entgegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sicher schwierig, bei den jetzigen Besitz- und Produktionsverhältnissen kurzfristig mehr aus dem Niltal rauszuholen. Tradition und Sozialismus sind ne miese Mischung.</p>
<p>Ich glaube allerdings trotzdem nicht, dass diese Grossprojekte der richtige Weg sind.</p>
<p>Der Al-Salam Kanal auf den Sinai, unter dem Suez-Kanal hindurch, ist ja abgebrochen worden. Meiner Lesart nach, weil die Behörden mit Planung und Finanzierung überfordert waren.</p>
<p>Und im New Valley, welche Grossbetriebe haben sich da angesiedelt? Bisher hat doch im wesentlichen nur der saudische Prinz Al Taweel finanziert (und das kann damit auch ein politisches Investment sein, quasi ein Gefallen für Mubarak).</p>
<p>Was mich auch stört: die Armee ist für die Errichtung dieser Großprojekte zuständig. Das stärkt ihre politische Rolle massiv, weil sie so für die Umsetzung zentraler (Legitimations)projekte des Staats unabdingbar ist. Aber die Armee steht an vielen Ecken der Entwicklung Ägyptens entgegen.</p>
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		<title>By: Hagmann</title>
		<link>http://draussen-blog.net/ein-niltal-reicht/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Hagmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 19:17:21 +0000</pubDate>
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		<description>Im Niltal wird die Landwirtschaft vorallem traditionell betrieben. Es sind Familienbetriebe die häufig nur zur Selbstversorgung produzieren. Daneben wächst die ägyptische Bevölkerung stark, in Kairo leben zum Beispiel mittlerweile mehr als 20 Millionen, die auch mit landwirtschaftlichen Produkten versorgt sein wollen. Es ist wohl klar, dass die Landwirtschaft so nicht die gesamte Bevölkerung versorgen kann. Aber die traditionellen Kleinbauern bewässern schon seit tausenden von Jahren auf diese Weise am Nil, es ist ein wichtiger Teil der Kultur und Millionen Ägypter identifizieren sich damit. Es ist sehr schwierig die Wassernutzung im Niltal effizienter zu machen.
Darum braucht es die Grossprojekte um neue Nutzfläche zu gewinnen. In diesen &quot;New Lands&quot; können sich industrielle Grossbetriebe ansiedeln, Kleinbetriebe können dagegen in diesen Regionen kaum überleben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Niltal wird die Landwirtschaft vorallem traditionell betrieben. Es sind Familienbetriebe die häufig nur zur Selbstversorgung produzieren. Daneben wächst die ägyptische Bevölkerung stark, in Kairo leben zum Beispiel mittlerweile mehr als 20 Millionen, die auch mit landwirtschaftlichen Produkten versorgt sein wollen. Es ist wohl klar, dass die Landwirtschaft so nicht die gesamte Bevölkerung versorgen kann. Aber die traditionellen Kleinbauern bewässern schon seit tausenden von Jahren auf diese Weise am Nil, es ist ein wichtiger Teil der Kultur und Millionen Ägypter identifizieren sich damit. Es ist sehr schwierig die Wassernutzung im Niltal effizienter zu machen.<br />
Darum braucht es die Grossprojekte um neue Nutzfläche zu gewinnen. In diesen &#8220;New Lands&#8221; können sich industrielle Grossbetriebe ansiedeln, Kleinbetriebe können dagegen in diesen Regionen kaum überleben.</p>
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		<title>By: Frederik</title>
		<link>http://draussen-blog.net/ein-niltal-reicht/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Frederik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 15:27:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://draussen-blog.net/?p=12#comment-4</guid>
		<description>Die Ausgangslage ist ohne Frage schwierig, vor allem was die Eigentumsverhaeltnisse angeht.

Aber anstatt das Geld fuer Grossprojekte getreu dem sozialistischen Motto &#039;Wir passen die Natur dem Menschen an&#039; auszugeben, koennte man doch die genannten Probleme Schritt fuer Schritt und pragmatisch angehen.

Das kann und will die Regierung aber nicht, weil sie - wie von Dir ja auch angeschnitten - keine politische Legitimitaet hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausgangslage ist ohne Frage schwierig, vor allem was die Eigentumsverhaeltnisse angeht.</p>
<p>Aber anstatt das Geld fuer Grossprojekte getreu dem sozialistischen Motto &#8216;Wir passen die Natur dem Menschen an&#8217; auszugeben, koennte man doch die genannten Probleme Schritt fuer Schritt und pragmatisch angehen.</p>
<p>Das kann und will die Regierung aber nicht, weil sie &#8211; wie von Dir ja auch angeschnitten &#8211; keine politische Legitimitaet hat.</p>
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		<title>By: mb präsentiert</title>
		<link>http://draussen-blog.net/ein-niltal-reicht/comment-page-1/#comment-3</link>
		<dc:creator>mb präsentiert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 22:05:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://draussen-blog.net/?p=12#comment-3</guid>
		<description>ich kann dem artikel nicht ganz folgen. irgendwie scheinen ursache und wirkung nicht ganz zusammenzupassen:
natürlich ist das ägyptische system korrupt bis auf die knochen...keine frage. aber man darf nicht verkennen, dass es zwangspunkte gibt, die für jede regierung schwer zu handeln sind,z.B.:
-zwanghafte abhängigkeit vom komplizierten wassermangement des nils, gesteuert durch staustufen und zahllose schöpfwerke in verbindung mit einer völlig rückständigen verwaltung und einer gefährlicher eigentumszersplitterung. 
die größe der flächen, die eine familie (z.t. in teilen immer weiter unterverpachtet)ihr eigentum nennt, reicht zum leben nicht aus. das komplexe wasserwirtschaftssystem kann diese komplexe anbau- und eigentumsveerhältnisse nicht ausreichend abbilden.
hinzu kommt -und das ist ein zentrales problem- sind die beackerungsmethoden weitgehend mittelalterlich.
eine zusammenlegung der flächen (auch durch verkauf)ist aus politischer sicht nicht umsetzbar. 
diese faktoren garantieren das nichtfortkommen und die permanente lebensmittelknppheit in ägyten.
damit muss das ziel für die landwirtschaft sein:
-industrialisierung der methoden
-angemessene vergrößerung der anbauflächen
-qualitätssicherung 
-modernisierung des wassermanagements
-flexibilisierung der verwaltung (eher als langfristige hoffung...)
muss man aus meiner sicht das ägyptische system immer etwas zweischneidig sehen, auch wenn es schwer fällt. 
insoweit mischen sich hier die &quot;technischen probleme&quot; und die &quot;üblichen probleme&quot; all dieser länder sprich:  bevölkerungswachstum, korruption, religiöse achterbahnfahrt, krieg und deren folgen...es bleibt spannend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich kann dem artikel nicht ganz folgen. irgendwie scheinen ursache und wirkung nicht ganz zusammenzupassen:<br />
natürlich ist das ägyptische system korrupt bis auf die knochen&#8230;keine frage. aber man darf nicht verkennen, dass es zwangspunkte gibt, die für jede regierung schwer zu handeln sind,z.B.:<br />
-zwanghafte abhängigkeit vom komplizierten wassermangement des nils, gesteuert durch staustufen und zahllose schöpfwerke in verbindung mit einer völlig rückständigen verwaltung und einer gefährlicher eigentumszersplitterung.<br />
die größe der flächen, die eine familie (z.t. in teilen immer weiter unterverpachtet)ihr eigentum nennt, reicht zum leben nicht aus. das komplexe wasserwirtschaftssystem kann diese komplexe anbau- und eigentumsveerhältnisse nicht ausreichend abbilden.<br />
hinzu kommt -und das ist ein zentrales problem- sind die beackerungsmethoden weitgehend mittelalterlich.<br />
eine zusammenlegung der flächen (auch durch verkauf)ist aus politischer sicht nicht umsetzbar.<br />
diese faktoren garantieren das nichtfortkommen und die permanente lebensmittelknppheit in ägyten.<br />
damit muss das ziel für die landwirtschaft sein:<br />
-industrialisierung der methoden<br />
-angemessene vergrößerung der anbauflächen<br />
-qualitätssicherung<br />
-modernisierung des wassermanagements<br />
-flexibilisierung der verwaltung (eher als langfristige hoffung&#8230;)<br />
muss man aus meiner sicht das ägyptische system immer etwas zweischneidig sehen, auch wenn es schwer fällt.<br />
insoweit mischen sich hier die &#8220;technischen probleme&#8221; und die &#8220;üblichen probleme&#8221; all dieser länder sprich:  bevölkerungswachstum, korruption, religiöse achterbahnfahrt, krieg und deren folgen&#8230;es bleibt spannend&#8230;</p>
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